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Ort

Über die Landschaftlichkeit eines jeden, selbst des städtischsten Ortes ist in den letzten Jahren viel veröffentlicht worden. Der Ort wird zum Typ erklärt - von "genius loci" bis zum "junk space". Im raum-zeitlichen Kontinuum gibt es keinen Ort, der nicht topographierbar wäre. Der Prozess der Verortung geschieht mit den verschiedensten Arten der Etikettierung, angefangen von den realen, wie Erschließung oder Erreichbarkeit, bis hin zu den interpretatorischen, wie Ausstrahlung und Atmosphäre. Am Anfang aller Betrachtung aber steht immer der Ort. Seine Facetten sind undurchdringlich. In ihnen scheint alle Anschauung ineinander zu fallen. Alles Werden vereint sich zum Charakteristischen in ihm. Er ist der Lehm, aus dem zu Schaffen alles in uns außer uns möglich zu sein scheint.
Locality

Recently a lot has been published on the observation that every place, even a town, can be considered as a sort of landscape. A place becomes categorized – from ‘genius loci’ to ‘junk space’. There is no point in space or time that could not get mapped by diverse descriptions, starting with the manifest ones like accessibility to more vague ones like air. But everything starts with place. Its facets seem enumerable, it attracts all perception. It is the clay from which everything, be it inside or outside, can be made of.