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Material

Alles Materielle hat eine Form. Im Rahmen des Gemachten stellt sich die Frage, wie es zur Form kommt, inhaltlich und physisch. Dabei wird der Dialog des Mimischen mit dem Strukturellen, durch Erinnerung, Referenz und Ausdruck, auf der einen Seite, und durch Ordnung, System und Fügung, auf der anderen Seite, bestimmt. Zudem leitet die Temperatur und die Aura des Materials das Konstruieren an. Innerhalb der Konstruktion bieten sich unterschiedliche Gliederungen an, die jedoch ihre größte Kraft in der Simultanität entwickeln. Zum einen kann man den Elementen folgen, deren Möglichkeiten und Anforderungen sich untereinander bedingen. Zum anderen kann man, ausgehend von den Materialien über Notwendigkeiten und Charakter, über Fügung und Ausdruck zur Form gelangen. Die Beschäftigung mit dem Konstruieren entwickelt ein Bewusstsein über das bereits Gedachte und das Kontinuum, in dem wir arbeiten. Letztendlich bleiben Konzept, Prozess und Struktur eine Einheit in ihrer Evidenz untereinander.


Im Rahmen der sinnlichen Erkenntnis der Welt, die wir durchleben und der physischen Welten, die wir erleben, besitzen wir die Fähigkeit, der dinglichen Umwelt, an deren Erschaffung wir teilhaben, Aspekte des Subjekthaften zuzuweisen. Von diesem Auratischen, dem Seienscharakter objektiver Umwelt, lebt die Hoffnung, im schöpferischen Akt überindividuell relevante Objekte kreieren zu können. Der Begriff Konsistenz umfasst alle Wesensformen objektiver Umwelt und summiert die Menge semantischer und auratischer Eigenschaften erschaffener und vorgefundener Räume. Topos ist der Abdruck des Gewordenen am Ort. Hier drückt sich Leben und Landschaft in einander aus. Die Auseinandersetzung mit dem Ort als Typ, vom Genius loci bis zum junk space, ist wohl die ursprünglichste Form der „Verortung“ im Konkreten. Im raum-zeitlichen Kontinuum gibt es keinen Ort der nicht topographierbar wäre.
Material

A form is inherent to everything material. Within the scope of the created the question arises as to how the form emerged, intrinsically and physically. The dialogue between the mimic and the structural is thereby determined on the one side by recollection, reference and enunciation, on the other side by order, system and compliance. Moreover the temperature and the aura of the material further influence construction. Fundamentally the construction suggests varying substructures, whose greatest strength, however, transpires from the simultaneous. One can indeed follow the elements, the possibilities and demands that condition their compatibility. But one can also arrive at form by proceeding from the materials via the necessities and character, compliance and enunciation. The occupation with constructing gives rise to a consciousness on that already thought and the continuum in which we work. Concept, process and structure ultimately remain a unit in mutual evidence.


In the context of the sensuous perception of a world that we live through and the physical worlds that we experience, we possess the ability to ascribe aspects of the subjective to the material environment that we have helped to create. This aural and existentially characterized objective environment nourishes the hope of being able to apply a creative process to produce supra-individual relevant objects. The term consistency incorporates all forms of the objective environment’s forms of life and joins the semantic and aural properties of created and prevailing spaces. Topos is the imprint of a place’s past. It is where life and landscape articulate in unison. The preoccupation with a place as type, from genius loci to junk space, is indeed the primary and concrete form of “siteing” (“Verortung”). In the spatial-time continuum there is no place that cannot be made topographical.
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