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Methode

Neben dem Verständnis von kunst- und architekturgeschichtlichen Positionen ist das Wissen über die technischen Möglichkeiten, die Technologien ebenso wichtig. Lichtführung und Kontrolle der Raumbegrenzung habe durch alle Jahrhunderte hindurch Architekten, Innenarchitekten und Künstler fasziniert. Die Arbeiten Louis Kahns, des Ehepaars Eames, James Turrells, Dan Flavins und vieler anderer wären ohne eine Position zu dem, was Licht und Raum verbindet und wie diese Verbindung konstruiert wird, nicht möglich. Ein praktisches, anwendungsorientiertes Verständnis der Technologie ist eine wesentliche Planungsressource. Dieses Verständnis beruht aber letztendlich auf einem ebenso künstlerischen wie technischen Verständnis von Licht, Material und Raum. Licht, Akustik, Haptik etc. konstituieren Raumwahrnehmung. Alles Sehen hängt vom Licht ab, alles Hören vom Ton, der Akustik und so fort. Einen Raum wahrzunehmen und ihn schließlich zu verstehen, beruht auf der Vertrautheit mit den grundlegenden Eigenschaften von Licht und von Oberflächen.


Die Präsenz oder die Absenz von Licht und die Beschaffenheit der Oberflächen bestimmen die Konzeption, sowie die Perzeption eines Raumes, einer Umgebung. Das Gegenspiel beider modelliert die Räume während der Erschaffung ebenso wie während der Wahrnehmung. Dies verlangt nach bestimmten Lesarten, Kategorien etc. von Räumen. Auf diesen Lesarten fußt die Planung von Licht, Ton, Oberfläche und deren technische Umsetzung. Der räumliche Kontext ist omnipotent. Zur gleichen Zeit existieren verschiedenste Räume, sie durchdringen einander: bauliche, landschaftliche, soziale, kulturelle Räume sowie Erfahrungsräume sind aufs Engste miteinander verwoben. Räume sind simultan und ineinander verstrickt. Ein Gespür für den räumlichen Kontext kann sich nur ausbilden, wenn es Angriffspunkte gibt, um Möglichkeiten zu erfassen. Unterschiedliche Epochen haben ihre Sicht- und Verständnisweisen entwickelt. Die Geschichte der Raumtheorie hält diese Interpretationen bereit.
Technology

Apart from knowledge of ideas in art and architecture, technology is just as important. Throughout the ages architects, designers and artists have been fascinated while working with light to change spaces. The works of Louis Kahn, the Eames, James Turell, Dan Flavins and many more would not have been possible without an insight into the relationship of space and light and how to express it. Planning intensely benefits from ready-to-use technology. After all, such technology draws on an understanding of light, material and space that has its origin in art as well as in engineering. Light, sound, touch etc. constitute the perception of space. Seeing depends on light, hearing on sound, and so on. Only by being familiar with the basic characteristics of light and surfaces, we percieve and finally understand a space. How a space - be it perceived or designed - occurs depends on the presence or absence of light and the structure of surfaces.


In any case, it is the opposition of both that models spaces during creation and perception. So we need different ways of approaching them in order to design light, sound and surface.The context formed by space is omnipotent. At the same time there are many different spaces. They pass through each other. Spaces that consist of constructions, landscapes, or cultural and social experiences become interwoven. A feeling for the potential of a spatial context can only develop if there are ways and means to approach it. Different ages found their own ways of seeing and understanding spaces. The history of space-perception tells us about them.
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